Dabei steuert das Basisgerät als übergeordnetes Organ z.B. einen automatischen Blockbetrieb auf einer Strecke, die nach bestimmten Regeln in Gleisabschnitte unterteilt ist, welche an einem oder mehreren MX9V - Modulen angeschlossen sind. Die Definitionen für den Blockbetrieb erfolgen durch eine Musterfahrt zusammen mit Eingaben am Fahrpult. Oder mit Hilfe der Software "STP / ESTWGJ") sind alle Vorgänge vom Gleisbildstellwerk am Computer zu überwachen und zu steuern sowie die zugsicherungstechnischen Funktionen wie beim Vorbild realisierbar.
Die Steuerung:
Die unabhängigige Steuerbarkeit der Züge, wie sie durch jedes Digitalsystem möglich gemacht wird, ist eine wichtige Grundlage für den vorbildgemäßen Modellbahnbetrieb. Wenn jedoch mehrere Züge gleichzeitig unterwegs verkehren sollen, werden Zugsicherungsmaßnahmen unerlässlich.
Diese und andere Zugsicherungsmaßnahmen haben gemeinsam, dass Züge vor dem "roten Signal" anhalten müssen, oder auch - wie beim Vorbild - Geschwindigkeitsbeschränkungen (Langsamfahrt, HP2) auf Grund des aktuellen Signalbildes einhalten müssen. Da im Modellbahnbetrieb meistens nicht für jeden Zug ein eigener Lokführer zuständig ist (der Unterschied zum Vorbild!), besteht die notwendigkeit, dass die Züge automatisch auf Signalstellungen reagieren müssen.
Das heißt: Die Signalstellung muss also an einen Zug mit bekanntem Standort (Gleisbesetzmeldung vom MX9) aber unbekannter Fahrzeugadresse übermittelt werden. Denn es ist dem System nicht bekannt, welcher Zug (Welche Lok oder Lokverbund mit mehreren Lok's) sich gerade dort befindet, bzw. sich gerade dem roten Signal nähert.
Die ZIMO - Methode der "signalabhängigen Zugbeeinflussung"
- Selbsttätges anhalten der Züge vor dem roten Signal ohne Beeinträchtigung von Beleuchtung und Funktionen. Signalabhängige Geschwingigkeitsbegrenzung in 5 Stufen zum Vorbremsen oder für Langsamfahrstrecken. Volle Steuerbarkeit aller Funktionen auch während des Stillstands und auf Langsamfahrstrecken. Aufheben der signalabhänigen Zugbeeinflussung mit Hilfe der "MAN-Taste" am Fahrpult (MX2, MX21 bzw. MX31) jederzeit möglich. Anhalten, anfahren und Geschwindigkeitswechsel mit Fahrzeugindiviell einstellbarem Beschleunigungs- / Bremsverhalten (wobei dies wiederum unabhänig von den Anfahr- und Bremszeiten im fahrreglergesteuerten Betrieb ist). Nur einseitige Gleistrennung zur Bildung der Halte- und Langsamfahrabschnitte nötig.
- Keine Probleme beim überbrücken der Gleistrennungen durch Fahrzeug-Radsätze.
Die Blocksicherung:
Das bekanneste automatisierte Verfahren ist die Blocksicherung. Die Strecke wird in Blöcke aufgeteilt, vor jeden Block steht ein Blocksignal, welches dem nachfolgenden Zug halt zeigt, wenn der Block besetzt ist.
Die Fahrstraßensicherung
Zugbewegungen im Bahnhofsbereich, auf Gleiswechsel, oder ähnlichen abwickeln zu können werden Fahrstraßen definiert. Dabei wird ein Gleisweg von einem Startsignal (zeigt bei Aktivierung der Fahrstraße "fahrt") bis zu einem Zielsignal (zeigt "halt", solange keine Fortsetzungsfahrstraße aktiviert ist) für einen Zug reserviert, bis dieser das Zielsignal erreicht hat. |